Medien-Mix und Medien-Wechsel

 

 
Auch Online gibt es ein Leben jenseits von-PowerPoint. Also zumindest als Abwechslung zwischendurch: spontane Handskizzen, In die Kamera gehaltene Ausdrucke, live gezeigte Poster, kurze "Szenen", ... . Wir nennen das "analoge Inseln im Digitalen".

 

 

PowerPoint-Einsatz inszenieren!

 

PPT-Folien können wie Schlaftabletten wirken. Testfragen bevor Sie sich in die Folienproduktion stürzen: Ist dieses Teilthema wirklich wichtig? Welche "Message" will ich rüberbringen? Gäbe es mediale Alternativen? Ist das inhaltlich und grafisch auf den Punkt gebracht? Und beim Vorführen nutzen Sie unsere „4-A-Schrittfolge“. Die trennt "Zeigen" und "Erklären" und zentriert damit die Aufmerksamkeit.

(1)   Nächste Folie zur Orientierung ankündigen - ohne sie bereits zu zeigen.

(2)   Anschauen lassen: Jetzt Folie einspielen und kommentarlos kurz anschauen lassen.

(3)   Erst jetzt Inhalt abarbeiten.

(4)   Abschluss-Satz: Bei komplexem Inhalt ggf. noch zusammenfassen.

 

 

FFZ: „Folienfreie Zonen“

 

Auch attraktive Folien machen auf Dauer müde. Darum zwischendurch folienfreie Sequenzen. In dieser Zeit wird etwas berichtet, erzählt, erklärt, gefragt, ausgetauscht. Dann sind Augen und Hirn wieder frei für die nächsten Slides.

 

 

Zeichnen live vor Publikum

 

Handskizzen entstehen mit wenigen Strichen live vor den Augen des Publikums - großformatig auf Flipchart oder auf einem DIN-A 4 Blatt auf dem Tisch. Die Dokumentenkamera überträgt das auf alle Bildschirme. Der Charme liegt gerade im Spontanen und Unperfekten. Wer eigenen Zeichenkünsten misstraut, übt vorab oder skizziert das Wichtigste ganz fein mit Bleistift.

 

 

Poster oder reale Gegenstände mitbringen

 

Auch das eine „analoge Insel im digitalen Meer“: Wir zeigen reale Gegenstände und kommentieren. Eine Dokumenten-Kamera (Visualizer) macht die für alle sichtbar. Puristen würden das als Konserve einspielen, aber live wirkts lebendiger – schließlich suchen wir ja Mittel gegen „Zoom-Fatigue“.

 

 

Kurze Videoclips einspielen

 

Auch die lassen sich professionell erstellen. Aber ungewöhnlicher und weniger „gestylt“ wären per Handy-Kamera selbst produzierte kurze Clips, beispielsweise Szenen oder Interviews. Manches geht auch ohne Ton: beispielsweise Ablaufschritte - und wir kommentieren die live. Das unterstreicht das „Dokumentarische“.

 

 

Kurze Interviews und gespielte Szenen  

 

Als kleine Highlights sind die zwischendurch das mediale Salz in der Suppe - vor allem, wenn man die nicht als Konserve einspielt. Frisch gekocht schmeckt besser!

 

 

 

Aus dem WUP-NETZWERK mitgedacht haben: Anke Breitenfellner, Ulli Lipp, Susanne Polewsky, Hermann Will & Michael Ziereis.

 

INFORMATION

 

Dr. Hermann WILL

++49-(0)8151-979744

wup@wup.info