Präsentations-Coaching

 

 

Hier gehts nicht um Körpersprache, Rhetorik oder persönlichen Auftritt. Stattdessen klären wir gemeinsam Ziele, Botschaften und Rahmenbedingungen anstehender Präsentationen, entwickeln "Story" und Inszenierungs-Strategien, diskutieren Alternativen und zeigen Optimierungsfelder - punktgenau zugeschnitten.
 

 

Typische Fragestellungen beim Präsentations-Coaching

 

Was muss rein, was muss raus? Die wichtigsten Inhalte, Ziele und Botschaften herausarbeiten, abspecken und knackig formulieren - damit nicht alles in der Fülle untergeht.

 

Design-Entscheidungen treffen: Zwischen "staatstragend", informierend, mutig, kontrovers, emotional, "anders-als-üblich" oder ....? Bleibt Raum für Kritisches und das Publikum? Was geschieht vor und nach der Präsentation?

 

Den Spannungsbogen testen: Reihenfolgen, Argumentationslinie, Dramaturgie oder von "rückwärts" her beginnen - wie im Krimi?

 

Reicht "Musik von vorne"? Welche Rolle darf das Publikum spielen - wird es einbezogen, soll es untereinander in Kontakt kommen? Kommen andere Akteure dazu?

 

Wie viel Mini-Inszenierung? Überraschende „Kleinigkeiten“ als Energiebringer ‒ von der Bewegung im Raum bis zur personifizierten Gegenthesen live. Kämen kurze Video-Einspielungen in Betracht oder virtuelle "Gäste"?

 

Mutige Medienentscheidungen fällen: Lebendige Medienvielfalt an die man sich erinnert – jenseits von Retorten-Folien. Sind mehrere "Bühnen" möglich? Wo erhöhen "Folienfreie Zonen" die Wirkung?

 

Risiko-Prävention: Zeitmanagement. Gewappnet sein für ugly questions und kritisches Publikum.

 

Raumnutzung und Gesamt-Inszenierung: Raumdesign, Sitzordnung, Bewegung im Raum, Gesamtmoderation.

 

Die geplante Präsentation aus Sicht der Zuhörer erleben: Ist sie verständlich und nützlich? Bringt sie Interessantes?  Gibt sie Orientierung und Energie?  Reißt sie vom Hocker?

  

 

Ausgewählte Beispiele: Auftritts-Coachings

 

Energieschub für den letzten Kongressbeitrag planen

Das Publikum steht den ganzen Tag über unter Folien-Beschuss. Da darf der letzte Vortrag des Tages nicht wie alle vorangegangenen ablaufen. Mit dem speaker und zwei Mitarbeitern entwickeln wir gemeinsam die Unternehmens-Präsentation samt Folien - einprägsam, spritzig und überzeugend. Das Zuhörervotum: Beste Präsentation des Tages.

 

Vorbereitung auf den Wahlkampf

Unser Kandidat ist kein geborener Redner. Aber trotzdem starten wir nicht gleich mit Testläufen vor Kamera. Zuerst arbeiten wir im Coaching die heißen Themen und Argumente heraus, bringen sie in eine "Linie", stimmen Varianten ab und erproben das Kontern feindseliger Einwürfe. Später trainieren wir live - dann auch noch mit Video-Feedback.

 

Großer Sparkassen-Kundentag: Gemeinsames Einstimmen der Referenten 

Drei Wochen vor Termin: Jeder Referent hat sein Thema, aber die sind bisher weder abgespeckt noch aufs Ziel-Publikum zugeschnitten. Auch die inhaltliche Abstimmung untereinander steht noch aus. Da reicht der Coachingtag kaum aus, die Beiträge abzuspecken, aufeinander abzustimmen und trennscharfe Inszenierungsideen zu entwickeln.

 

Präsentationscoachings für Ärzte

Viele Fachärzte präsentieren detailverliebt und monologisierend und sehen darin auch kein Problem. Wie Vorträge innerhalb dieser Mediziner-Kultur ein wenig anders ablaufen können, ist Thema unserer Ärztefortbildungen - gestrafft und relativ schnörkellos.

 

Bürgerversammlungen: Standhalten und Contra geben

Der Naturschutzverband trainiert Auftritte vor großen Gremien. Nicht immer spricht man da vor wohlmeinendem Publikum und die Redner fürchten sachlichen und emotionalen Gegenwind. Da ist es klug, vorab kritische Einwände und mögliche Angriffe zu sammeln und dafür Gegenargumente und Abwehrstrategien zu entwickeln. Und dann testet man das gleich noch im geschützten Rahmen.

 

Schematische Planungsstruktur eines Vortrags