Risiken: Strohfeuer & Prozessblindheit

 

 

Oft haben wir erlebt, dass alle Energie des Unternehmens in die Veranstaltung geht. Die wird ein tolles Feuerwerk, frißt aber alle Ressourcen. Anschließend passiert nicht mehr viel. Gute Events sind kein Selbstzweck - die dahinterstehenden Veränderungsziele sind wichtiger.

 

 

 

"Es muss sich was tun, damit alles bleibt wie es ist!"

 

Manchmal will die Unternehmensleitung mit Events nur deutlich machen, dass Themen erkannt sind - mehr nicht. Andere Meetings vermeiden heiße Themen - stattdessen gibt es Action. Auch bei Tagungen und Kongressen erwartet kaum jemand Beschlüsse. Die sind vor allem soziale Austauschplattform. Und dann gibt es Veranstaltungen mit intern strittigen Inhalten. Da verbrennt sich niemand gerne die Finger durch öffentliches Contra. Also zelebrieren alle die Veranstaltung und dann bleibt alles wie zuvor.

 

 

Leuchtend helle Strohfeuer

 

Veranstaltung fressen viel Energie: Konzeption, Organisation, Durchführung, ... . Nach dem Meeting sind alle Verantwortlichen glücklich, aber auch am Ende. Sie nehmen Urlaub, arbeiten ihre Überstunden ab oder packen die nächsten Themen an. Da brennt das Feuer des Aufbruchs nicht mehr lange.

Lähmend wirken auch Veranstaltungen, bei denen Auswertung und Umsetzung (für die Teilnehmer) "ewig" lang dauern. Die Verantwortlichen arbeiten zwar an den angesprochenen Themen, aber die Betroffenen bekommen davon nichts mit. Das ist oft schlimmer als wenn nichts auf die Schiene gesetzt worden wäre.

 

 

Prozessblindheit: Eine dicke Perle macht noch keine Perlenkette

 

Erst mit weiteren Perlen wird daraus eine Kette - ein durchgehender Entwicklungs- oder Change-Prozess. Deshalb denken wir in Prozessketten: Was muss vor der Veranstaltung (PRE-Event) und danach geschehen (POST-Event) um das Gesamtziel zu erreichen? Wer muss einbezogen werden, auch wenn er / sie beim Event vielleicht gar nicht anwesend oder aktiv - oder voll Skepsis ist?

 

"Prozessblindheit" nennen wir diese fehlende Verknüpfung mit vor- und nachgelagerten Interventionen. Stattdessen konzentriert sich alles auf die Ausgestaltung des Events. Der große Bogen gerät aus dem Blick.

 

Das beginnt übrigens schon bei den Event-Fotos. Die zeigen (notgedrungen?) beeindruckende, aber punktuelle Aktionen. Der dahinter stehende Change-Prozess bleibt unsichtbar.

 

 

 

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